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Streiflichter

Streiflichter vom 9. August 2007

Stolz
präsentiert Markus Wang, Geschäftsführer der Wang Anlagenbau GmbH, die Stahlkonstruktion für die neue Kranbahnhalle am Wierlings Busch 20 in Dülmen. Am gestrigen Mittwoch wurde von Bürgermeister Jan Dirk Püttmann der Grundstein für das rund vier Millionen Euro teure Erweiterungsvorhaben gelegt.
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Streiflichter vom 23. Dezember 2004

Ein gesundes Wachstum
- Wang Anlagenbau eine der ersten Firmen im Gewerbepark


Vor 13 Jahren kam die Firma Wang aus Haltern nach Dülmen in den Gewerbepark Dernekamp. "Wir waren damals eines der ersten Unternehmen, das sich hier in der Erweiterung ansiedelte", sagt Markus Wang. Der 41-jährige ist seit 18 Jahren geschäftsführender Gesellschafter der Firma, die gegenwärtig 67 Mitarbeiter beschäftigt. ""In den letzten Jahren sind wir vom Umsatz her gesund gewachsen, vor allem in den vergangenen zwei Jahren. Dabei lagen die Wachstumsraten teilweise im zweistelligen Prozentbereich", so Markus Wang.

Eines der Rezepte für den Erfolg des Unternehmens sieht Markus Wang in dem Spektrum, das die Firma abdeckt, die Flexibilität und in den Leistungen, die sie dem Kunden bietet - "mit denen sonst vornehmlich Großbetriebe an dem hart umkämpften Markt vertreten sind", wie Markus Wang sagt. So etwa nicht nur Ausführung von Arbeiten, sondern auch die vorherige Planung mit einer eigenen Planungsabteilung. Elf Ingenieure und Techniker sind hier beschäftigt. Im Laufe der gut 25-jährigen Firmengeschichte hat sich das Kerngeschäft Edelstahlbehälter- und Apparatebau herauskristallisiert, Rohrleitungsbau und Industriemontage und Bau kompletter Anlagen inklusive Planung, Fertigung, Lieferung und Montage.

Aus der chemischen Industrie und der Lebensmittel-Industrie kommt der überwiegende Teil der Aufträge. "In diesen Wochen haben wir eine ganze Bierbrauerei mit zwei Kilometer Rohrleitungen ausgerüstet, und innerhalb von vier Tagen haben wir das neue Wassernetz bei dieser Brauerei angeschlossen und in Betrieb genommen", schildert Markus Wang. Bis zum Frühjahr dieses Jahres war die Firma zudem mit den Rohrleitungsarbeiten bei der größten deutschen Branntweinbrennerei - der dkv in Lüdinghausen - beschäftigt. Ein besonderes Feld der Firma Wang: die Installation von Rohrleitungen, durch die so genannte Molche geschickt werden können, die das Gut in der Leitung vor sich hertreiben, so dass die Leitungen schnell von innen sauber sind. Pressluft, Stickstoff oder aber Wasser sind die Stoffe, mit denen der Druck für das Molchen aufgebaut wird.

Ein gesundes Wachstum erfordert gut ausgebildete Mitarbeiter. "Deswegen bilden wir für unseren eigenen Bedarf aus. Gegenwärtig haben wir einen technischen und neun gewerbliche Auszubildende für Anlagenmechaniker, Abteilung Versorgungstechnik.

Im nächsten Jahr können drei neue Auszubildende anfangen. Voraussetzung für diese Ausbildung ist eine abgeschlossene Schulausbildung sowie Interesse für Physik und auch Mathematik."



Streiflichter vom 15. Juli 2004

Deutschlands größte Destille
- An neuer Brennerei der dkv hatten Dülmener großen Anteil


"So einen großen Auftrag hat man nur einmal im Jahr", sagt Markus Wang. Der Geschäftsführer der Dülmener Firma Wang Anlagenbau hatte mit seiner 63 Mitarbeiter starken Firma - 20 davon kommen aus Dülmen - den Zuschlag bekommen für den Rohrleitungsbau, der bei dem Neubau der Deutschen Kornbranntwein-Vermarktung GmbH dkv in Lüdinghausen anstand.

20 Kilometer Rohre für Leitungen dort verbaut
Insgesamt sind das rund 20 Kilometer Rohrleitungen, die wir zum guten Schluss dort verbaut haben mit einem Gesamtumfang von rund zwei Millionen Euro", nennt er auch Hausnummern. Überwiegend einzubauen waren Edelstahl-Rohre, womit die Firma Wang schon lange Erfahrung hat. "Im Rohrleitungsbau wird inzwischen zu 90 Prozent Edelstahl verwendet; es sei denn, die Rohre müssen sehr hohen Druck aushalten oder haben mit Chlor Kontakte", schildert der 40-jährige Vater dreier Kinder von seinen Erfahrungen.

Seit 1990 im Dernekamp ansässig
25 Jahre gibt es inzwischen das Unternehmen, das zunächst in Haltern firmierte, dann aber 1990 im Wierlings Busch im Dülmener Gewerbepark Dernekamp neu aufmachte und heute noch ansässig ist. "Wir machen reinen Rohrleitungsbau mit Industriemontagen, haben aber 1990/1991 Behälter- und Apparatebau in unser Programm aufgenommen; inzwischen ist das ein gutes zweites Standbein. Am stärksten wächst bei uns jedoch momentan der Bereich Planung kompletter Anlagen sowie Beratung und Montage. Die Kunden haben dabei den Vorteil, weniger Schnittstellen zu haben, geringere Preise und weniger Ansprechpartner. In der Industrie wird gegenwärtig viel am technischen Personal gespart", erläutert der Geschäftsführer.

Nahrungsmittelsektor und Brauereien Kunden
Während früher Brauereien und die Nahrungsmittelindustrie große Kunden gewesen seien, kämen heute verhältnismäßig mehr Aufträge aus der Wasserwirtschaft, aus der Lack- und Farbenproduktion, generell aus der Chemiebranche. "Hier bauen wir auch Rohrleitungen aus Kunststoffmaterialien", so Markus Wang, dessen Firma eine besondere Spezialität im Angebot hat: Rohrleitungen und so genannte Umschlusspaneele, durch die Schwämme beziehungsweise fachsprachlich "Molche" geschickt werden können, die die Leitungen von innen sauberschieben.

60.000 Liter Sprit aus 400 Tonnen Getreide am Tag Beim Bau der Brennerei in Lüdinghausen, wo künftig aus 400 Tonnen Getreide am Tag mit Heißdampf aus drei 19-Megawatt-Heizanlagen 60 000 Liter Sprit erzeugt werden, verbauten die Mitarbeiter von Markus Wang nicht nur die Rohre, sondern auch zehn jeweils 220 Kubikmeter große und zwölf Tonnen schwere Behälter mit sechs Metern Durchmesser und 13 Metern Höhe - die Gärtanks.
Dass die Arbeit seiner Firma so gut klappte, dafür zeichnete auch Ludger Köster aus Seppenrade verantwortlich. Er hatte beim Bau der dkv die Leitung der Mitarbeiter der Firma Wang inne und sorgte dafür, dass ihre Gewerke auch gut umgesetzt wurden.

In die Materie hineinknien
Über allem jedoch hatte Gerolt Urmelt die Bauleitung. Der in Lette geborene Ingenieur aus Dülmen hatte sich als Leiter Planung und Leiter Vertrieb in Sachen Industriebau der Letteraner Firma Voss+Graue tief in die Materie "Branntweinerzeugung" hineinknien müssen, genauso wie auch Markus Wang und seine Mitarbeiter.

2900 Kubikmeter Beton waren nötig
Und auch nach dem Abschluss der Arbeiten jetzt sind ihm die Zahlen zur Hand. "Insgesamt haben wir 765 Tonnen Stahlkonstruktion verbaut und 2900 Kubikmeter Beton, der mit 205 Tonnen Baustahl armiert wurde. Nicht ohne Grund lagen die Baukosten-Schätzung bei 17 Millionen Euro.

Pumpe statt Bodenaufschüttung
Eine stattliche Bausumme, die jedoch auch gehalten werden sollte. So hatte die dkv vor der Entscheidung gestanden, die neue Brennerei mit der integrierten neuen Verwaltung höher zu bauen, auf den Bauplatz also Material aufzuschütten, um bei eventuellem Hochwasser höher zu liegen. Dies jedoch erfolgte nicht. Stattdessen wurde eine Pumpeinrichtung gebaut, die zu hoch steigendes Wasser wegpumpt.
Wenn an diesem Wochenende die Einweihung der Anlage erfolgt, die 66 Personen Arbeit gibt, dann wird auch Gerolt Urmelt und Markus Wang gedankt werden. Und beide werden vielleicht anstoßen auf ein Bauprojekt, das in Deutschland auf Dauer einzigartig bleiben wird. Denn der Neubau der dkv in Lüdinghausen ist die modernste und größte Kornbrennerei Deutschlands und soll die dkv in eine wirtschaftlich gute Lage bringen vor dem Hintergrund einer Beseitigung des Branntweinmonopols.



Streiflichter vom 15. April 2004

Neuer Trikotsatz für DJK Rödder

Die Firma Anlagenbau Wang hat den Minikickern der DJK Rödder einen neuen Trikotsatz zur Verfügung gestellt. Für das Dernekämper Unternehmen ist es das erste mal, dass ein Dülmener Verein unterstützt wird. "Bisher haben wir nur dem TuS Sythen Trikots zur Verfügung gestellt", erklärte Geschäftsführer Markus Wang. Jugendfussballobmann Klaus Böckmann und das Trainergespann Manuela Pruß und Miriam Pacholek bedankten sich für die Spende.



Streiflichter vom 15.03.1999

Aus einem Stück gebogene Rohrleitungen und Geländer

Die im Dernekamp ansässige und unter anderem auch im Rohrleitungsbau tätige Firma Wang GmbH hat sich zwei Rohrbiege-Automaten zugelegt, wie es sie im weiten Umkreis kein zweites Mal gibt. "Vor allem bei der größeren Maschine", so erklärte Geschäftsführer Markus Wang, "findet man entsprechendes nach meiner Kenntnis sonst erst in Betrieben ab 2000 Beschäftigten."

Wang setzt die Maschinen natürlich bei eigenen Aufträgen zum extrem genauen Biegen von dünnwandigen Edelstahlrohren ein, bietet zugleich aber auch damit eine Serviceleistung für kleinere Stahlbau- und Rohrleitungsbaufirmen im weiteren Umkreis an. Auch Bauschlossereien können davon stark profitieren, denn zum Beispiel lassen sich mit den Automaten Geländerhandläufe für Treppengeländer wesentlich kosteneffizienter herstellen.

Statt des bisherigen Stückelns wird das Geländer bzw. die Rohrleitung mit allen vorgesehenen Biegungen jetzt in kürzester Zeit in einem Arbeitsgang und in einem Stück hergestellt. Und natürlich handelt es sich dabei um einen computergestützten Produktionsprozess, bei dem die Rohrleitung bzw. das Geländer zunächst mit einem CAD-Verfahren gezeichnet und dann als Produktions-Datensatz an die Maschine weitergeleitet wird.

Dort übernimmt der CAM-Computer und steuert die Biegemaschine so, dass zunächst das Rohr millimetergenau abgeschnitten wird. Im Anschluss daran wird es so genau in alle gewünschten Richtungen gebogen, dass z.B. eine entstehende Rohrleitung unabhängig von ihrem Durchmesser molchfähig ist. Die Molchfähigkeit (ein Molch ist z.B. eine Bürste, die man zum Reinigen durch das Rohr schickt) war bisher vor allem in der Chemischen Industrie von besonderer Bedeutung. Der Molch, der ein Rohr vorreinigt, verhilft dadurch zu enormen Einsparungen an Spülwasser, das man sonst hätte Einsetzen müssen.
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