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Dülmener Zeitung

Dülmener Zeitung vom 9. August 2008

Viel Lob für Investitionen
MdL Gerhard Papke besuchte Firma Wang


Die dunkle Limousine mit Düsseldorfer Kennzeichen traf am Freitagmorgen pünktlich auf dem Parkplatz der Firma Wang Anlagenbau GmbH im Dernekamp ein. Der erste Weg führte Dr. Gerhard Papke, den FDP-Fraktionsvorsitzenden im Düsseldorfer Landtag, direkt in den Konferenzraum des Unternehmens. Dort wurde er von Geschäftsführer Markus Wang begrüßt.

Auf Einladung des FDP-Ortsverbandes informierte sich Papke über die Arbeit des Unternehmens. Vor allem das Thema Ausbildung stand dabei im Mittelpunkt. "Sie sind in Düsseldorf bekannt" bezog sich Papke einerseits auf die wirtschaftliche Stärke des Münsterlandes aber andererseits auch ganz speziell auf die Firma Wang. Insbesondere im Hinblick auf die annähernd verdoppelte Mitarbeiterzahl hatte der Gast aus Düsseldorf viel Lob für die bislang geleisteten Investitionen von Markus Wang übrig.

Doch für die Qualifikation des Personals sei auch die akademische Bildung immer wichtiger, weshalb der Übergang von der Schule zur Hochschule gerade für die handwerklichen Berufe wichtig sei. Hier sieht auch der Fraktionsvorsitzende weiteren Handlungsbedarf. Die gewonnenen Eindrücke und Anregungen aus Dülmen will der Politiker nun mit nach Düsseldorf nehmen. Zu einem weiteren Besuch in Dülmen hatte FDP-Ratsmitglied Manfred Kümmel seinen Parteikollegen dann auch gleich direkt eingeladen.
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Dülmener Zeitung vom 10. Juli 2008

Landrat lobt Unternehmer Markus Wang

Markus Wang ist ein Unternehmer, wie ihn Landrat Konrad Püning besonders gerne hat. Der Geschäftsführer der Wang Anlagenbau GmbH hat seine Belegschaft in den vergangenen acht Jahren nahezu verdoppelt. Der Kreis Coesfeld hat die niedrigste Arbeitslosenquote in NRW. Sein Landrat führt das in erster Linie auf die Strukturen in der Region zurück: Viele mittelständische Unternehmen und Handwerker. Und "gute Kontakte" der Arbeitsvermittler, um Jobs für Landzeitarbeitslose zu finden.
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Dülmener Zeitung vom 27. März 2008

Nichts ist unmöglich
Wang fertigt in neuer Halle

Dülmen (cm). Die ersten Teile wurden bereits im Herbst in der neuen Kranbahnhalle der Firma Wang Anlagenbau gefertigt. Aber erst seit Mitte des Monats laufe die Produktion hier richtig rund, sei der Umzug komplett abgeschlossen, zeigt sich Firmenchef Markus Wang mit der Entwicklung zufrieden. 65 Meter lang, 50 Meter breit und 19 Meter hoch ist die neue Halle im Dernekamp. Hier können nun - auch dank der neuen Maschinen, die angeschafft wurden - Edelstahlbehälter und Apparate bis zu einem Durchmesser von 7 Meter, 40 Meter Länge oder Höhe oder einem Stückgewicht von 125 Tonnen produziert werden.

"Wir können uns nun um Projekte bewerben, bei denen wir früher nicht mithalten konnten", erklärt Wang, wie wichtig die Erweiterung, die immerhin fast 4 Millionen gekostet hat, ist. Er wird deutlichter: "Wir müssen nicht mehr trennen in Aufträge, die wir erfüllen können und solche, die wir nicht erfüllen können - wir können alles fertigen, was über die Straße oder über den Kanal bei Lüdinghausen transportiert werden kann."

Auch die Zahl der Arbeitsplätze wurde aufgestockt. 15 Arbeitskräfte wurden im vergangenen Jahr eingestellt, die Zahl der Mitarbeiter kletterte auf 81. Voraussichtlich wird es im Herbst weitere Einstellungen geben. "Erst müssen die neuen Mitarbeiter gut eingearbeitet sein", macht Markus Wang deutlich, dass die Expansion mit Bedacht und Geduld angegangen wird.
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Dülmener Zeitung vom 9. August 2007

Vier Millionen Euro investiert
Wang Anlagenbau nimmt Ende Oktober neue Kranbahnhalle in Betrieb / 30 neue Arbeitsplätze

Dülmen. Es war schon ein außergewöhnlicher Grundstein, der gestern nachmittag auf dem Geände der Firma Wang Anlagenbau in Dülmen gelegt wurde. Zylinderförmig, aus blitzendem Edelstahl mit der Aufschrift "Anno 2007" und einem Buchsbaum geschmückt, stand er vor der 65 Meter langen, 50 Meter breiten und 19 Meter hohen Stahlkonstruktion, die das Gerüst der neuen Kranbahnhalle ist.
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Dülmener Zeitung vom 7. Juli 2004

Unsere Kunden spenden an die Behindertenhilfe Dülmen

Einen Riesenscheck in Höhe von 2050 Euro erhielten Manfred Ballensiefen, Vorsitzender der Behindertenhilfe Dülmen und Schatzmeister Klemens Segbert von Herbert und Markus Wang. Das Geld war beim 25-jährigen Bestehen des Anlagenbauunternehmens von den Gästen, die zum Wildpferdefang eingeladen worden waren, gespendet worden. Wie Klemens Segbert erfreut feststellte, unterstützt die Firma Wang seit Jahren die Behindertenhilfe Dülmen.
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Dülmener Zeitung vom 13. Februar 1999

Rohrleitungen ohne Schweißnaht
Computergesteuerte Maschinen machen teures Probieren überflüssig

Wie von Geisterhand wird ein langes Rohr Zentimeter für Zentimeter in eine Maschine geschoben, es wird gedreht und gewendet und in verschiedene Formen gebogen. Wenn der gewünschte Grad der Biegung erreicht ist, schwebt das bearbeitete Werkstück fast schwerelos an der Maschine, ist zu einem Geländer geworden, zu einer silbern glänzenden Rohr- oder Bremsleitung. Niemand hat mit einem herkömmlichen Schweißgerät, das an sich spröde Material Stahl, Stück für Stück durch aneinanderschweißen in Form gebracht, nirgendwo an den meterlangen gebogenen Rohren befinden sich Schweißnähte. Die Anlagen sind im wahrsten Sinne des Wortes aus einem Stück.

Genau das ist das Ziel, das Markus Wang erreichen wollte. Immerhin kostete die im Dernekamp ansässige Wang GmbH die Anschaffung der computergesteuerten Maschinen rund eine dreiviertel Million Mark. Bisher bieten nur zwei, drei große Industrieunternehmen die Möglichkeit, schweißnahtlose Rohre herzustellen. Daher ist der Erfolg sicher, ist absehbar, denn die Nachfrage nach Rohren aus einem Stück wird wachsen. Und mit dem Erfolg sind nicht nur die derzeit 42 Arbeitsplätze der im Anlagenbau tätigen Firma gesichert, sondern es sollen auch neue geschaffen werden.

Einsatzgebiete für innen wie außen glatte Rohre gibt es genug, versichert der Juniorchef und erinnert an den Lebens- und Arzneimittelbereich. "Überall da, wo absolute Sauberkeit Pflicht ist, können die Produkte eingesetzt werden". Der Vorteil liegt auf der Hand. Diese glatt polierten Rohre bieten Pilze oder Bakterien keinerlei Möglichkeiten sich einzunisten. Und sie sind hervorragend zu reinigen, dadurch werden Lösungsmittel und folglich auch Geld für die Entsorgung der Chemikalien gespart.

Die größere der beiden Maschinen kann Rohre bis zu einem Durchmesser von 115 Millimetern biegen. Dagegen wirken die kleinsten gebogenen Rohre der zweiten Maschine direkt zierlich, denn sie haben nur einen Durchmesser von vier Millimetern, was ungefähr der Größe einer Kugelschreibermine entspricht. Möglich gemacht wird das durch den Einsatz modernster Computertechnik. Die Mitarbeiter der Firma messen am Einsatzort penibel aus, wann und in welchem Grad die Rohre beispielsweise für Brauereien oder Molkereien gebogen werden sollen. Mit diesen Daten in der Tasche werden am Wierlings Busch die Computer gefüttert.

Auf einem Bildschirm können sich die Mitarbeiter dann die späteren Rohre schon einmal maßstabsgetreu und dreidimensional ansehen, sie vergrößern, verkleinern, drehen und wenden um so festzustellen, ob die Anforderungen des Auftraggebers erfüllt werden.

Ganz besonders wichtig in dieser Phase ist der sogenannte Kollisionstest. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Zeitpunkt ermittelt wird, bis zu dem das Rohr gebogen werden kann, ohne dass es zu Materialschäden kommt. Dies ist ein wichtiger Faktor, macht Wang deutlich, dass durch diese Methode viel Geld und vor allen Dingen Zeit eingespart werden kann.

Es gibt kein aufwendiges Einspannen und Probieren, keinen Ausschuß. Auf dem Bildschirm kann alles simuliert werden, kann geprüft werden, wann der kritische Punkt für das Material erreicht ist. Vorteile, die das Unternehmen weitergibt, denn die Preise der so hergestellten Produkte sind auch für die Abnehmer äußerst interessant. Bei Einzelstücken wie Treppengeländer und so weiter ist natürlich nicht so viel drin, schränkt Markus Wang ein und spricht von einer Preisreduzierung von etwa 30 Prozent. "Je höher die Stückzahl ist, desto kostengünstiger können wir arbeiten", sieht er durch den Einsatz der neuen Technik durchaus noch Spielraum für weitere Reduzierungen, da dann der Programmieraufwand für die wie von Geisterhand bewegten und gebogenen Rohre besser verteilt werden kann.
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Dülmener Zeitung vom 19.05.1995

Betriebe sind "Multiplikatoren"
Wirtschaftsförderungs-Ausschuß besichtigte Firma Wang Apparatebau

Welchen Stellenwert die mittelständischen Betriebe in der Stadt Dülmen einnehmen, machten am Mittwochabend Politiker und Verwaltung bei der Besichtigung der Firma Wang Maschinen- und Apparatebau deutlich. Bürgermeisterin Dorothea Hainke sowie ihre Stellvertreter Karl Ridder und Cornelia Bromberg waren ebenso unter den Gästen wie der Fraktionsvorsitzende der SPD, Ulrich Schneider und Stadtdirektor Heinrich Schenk sowie der Vorsitzende und die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses der Stadt.

Vor einiger Zeit haben es sich die Ausschussmitglieder zur Aufgabe gemacht, Dülmener Unternehmen zu besuchen und sich über deren Belange informieren zu lassen. Am Dienstag besuchten sie die Firma Wang, die vor einigen Jahren ihren Firmensitz und ihre Fertigung von Sythen ins Dernekämper Gewerbegebiet verlegte. Bei der Begrüßung erinnerten sowohl Vater Herbert Wang als auch Sohn Markus Wang an die schnelle und flexible Unterstützung, die ihnen durch die Stadt und ganz besonders durch Stadtdirektor Schenk zuteil wurde.

Dieses Verständnis für das Unternehmen habe es ihnen leicht gemacht, eine Entscheidung zugunsten Dülmens zu treffen, zumal in Haltern ähnliche Angebote nicht gemacht werden konnten. Auf die erfolgreiche Ansiedlungspolitik mittelständischer Unternehmen verwies in seiner Rede auch der Vorsitzende des Wirtschaftsförderungs-Ausschusses, Wolfgang Schreiber. Die Vielfältigkeit der mittelständischen Betriebe sichere Arbeitsplätze in der Stadt und mache sie unabhängiger von Großbetrieben, die anfälliger für wirtschaftliche Rezessionen seien.

Andererseits seien sie ein Beispiel dafür, dass der Wirtschaftsstandort Dülmen attraktiv sei. Mittelständische Unternehmen, führte Schreiber aus, "sind einer der wichtigsten Multiplikatoren, wenn es darum geht, neue Formen und damit weitere wirtschaftliche Sicherheit und Unabhängigkeit zu erreichen".



• Dülmener Zeitung vom 25. Februar 1995
DZ-Wirtschaftsreport

Seit dem Januar 1993 ist die Firma Wang im Industriegebiet Dernekamp ansässig. Der Betrieb beschäftigt 47 Mitarbeiter und ist im Maschinen- und Apparetebau tätig. Insbesondere hat sich die Firma auf den Rohrleitungsbau und auf die Industriemontage spezialisiert.
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Dülmener Zeitung vom 27.08.1994

"Stadt war stets hilfsbereit"
Neues Betriebsgebäude im Dernekamp eingeweiht

"Dank für die hervorragende Zusammenarbeit. Die Stadt Dülmen war stets hilfsbereit und kooperativ", stellte Markus Wang mit Nachdruck fest. Bei diesen Worten hellten sich die Mienen des Beigeordneten Rüdiger Sobirey, von Hauptamtsleiter Hermann Krusel und Stadtpressesprecher Ludger Kötters merklich auf. Die Vertreter der Stadt waren gestern neben weiteren, etwa 100 Gästen bei der Einweihung des neuen Betriebsgebäudes der Firma Wang Maschinen- und Apparatebau GmbH am Wierlings Busch im Dernekamp.

Nach diesen einleitenden Worten gab Seniorchef Herbert Wang einige Erläuterungen zur Firma, die mit insgesamt 47 Mitarbeitern von Haltern nach Dülmen umzog. Es handelt sich dabei allerdings um zwei Unternehmen unter einem Dach: Die Wang Maschinen- und Apparatebau und die Wang Rohrleitungsbau und Industriemontagen.

Das Angebot erstreckte sich von der Planung und Fertigung über die Lieferung bis hin zur Montage einschließlich der Inbetriebnahme von Anlagen oder Anlagekomponenten, so Wang. Für den Bereich Schweißtechnik verfüge die Firma über entsprechendes Aufsichtspersonal, geprüfte Schweißer und Verfahrensprüfungen, die die Kompetenz von Wang für diesen Bereich nachwiesen. Außerdem sei für den Rohrleitungs- und Behälterbau mit dem TÜV ein Überwachungsvertrag abgeschlossen worden.

Der Umzug von Haltern nach Dülmen, so Herbert Wang, habe wirtschaftliche Gründe gehabt. Die Auftragslage, so der Unternehmer, sei zufriedenstellend. "Die Talsohle müsste durchschritten sein".

Die Firma Wang sei mit einem Schiff vergleichbar. Während bei anderen Einweihungen Schlüssel übergeben und Straßen mit einem Scheren-Schnitt durch ein Band ihrer Bestimmung übergeben würden, so Wang, solle bei der Einweihung dieser neuen Gebäude eine Taufe durchgeführt werden. Diese Zeremonie erwies sich dann allerdings als nicht ganz einfach. Erst fehlte eine passende Schere und dann erwies sich die Flasche Sekt, die an einem Seil hing und nach erfolgtem Schnitt durch Anni Wang mit Schwung vor eine Stahlscheibe knallte, als äußerst stabil. Erst beim zweiten Anlauf zerplatzte sie unter dem Beifall der Gäste in tausend Stücke.

Anschließend informierten sich die Gäste bei einem Betriebsrundgang, bei einer Tombola warteten wertvolle Gewinne und nach der Eröffnung des Buffets lud die Familie Wang noch zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Auch heute lädt die Firma Wang zu einer kleinen Feier ein. Auf dem Programm stehen dabei auch Ehrungen langjähriger Mitarbeiter.
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